HP-Hanauer Pflegedienst GmbH

Muammer Schneider, Facharzt für Allgemeinmedizin / Palliativmedizin
Geschäftsführer
Kanaltorplatz 7, 63450 Hanau
Tel.: 06181 / 21 0 26, Fax: 06181 / 25 88 71, eMail: leitung@hanauer-pflegedienst.de

Stellenbeschreibung
staatlich geprüfte/r Krankenschwester/-pfleger

I. Aufgaben und Ziele der Position

Erbringung professioneller, kontinuierlicher Pflegeleistungen für Patienten im häuslichen Bereich im Hinblick auf die ärztlichen Verordnungen mit dem Ziel:

  • Die Gesundheit oder die Selbständigkeit vitaler Funktionen von Menschen zuschützen, zu bewahren, wiederherzustellen.
  • Die Leiden von Menschen in den letzten Augenblicken ihres Lebens zu lindern und ihnen beizustehen.
  • Die medizinische Behandlung sicherzustellen.
  • Die Aufrechterhaltung des Status, die Eingliederung oder Wiedereingliederung von Personen in ihren neuen oder gewohnten Lebensbereich zu erleichtern.
  • Beobachtung, Begutachtung, Pflegediagnose, Pflegeplanung, Pflegedokumentation und Pflegeeinsatzkontrollen.
  • Gesundheitsbelehrung von Patienten und deren Angehörigen für den Erhalt von Gesundheit und Vermeidung von Krankheiten.
  • Erkennen der eigenen Grenzen und Fähigkeiten.

    Ergebnis:

  • Fachgerechte Pflege im häuslichen Bereich
  • Sicherung der Pflegequalität
  • Ganzheitliche Pflege

II. Hauptaufgaben

  • Durchführung einer professionellen, geplanten und dokumentierten Pflege
  • Pflegeplanung
  • Aufnahmegespräch, in Vertretung der Pflegeleitung
  • Erstellung der Pflegeanamnese unter Berücksichtigung des aktuellen Gesundheitszustandes
  • Beurteilung und Einschätzung der derzeitigen psychosozialen Situation unter Berücksichtigung der Bezugspersonen und des sozialen Rückhaltes
  • Aufklärung des Klienten und seiner Angehörigen über die notwendigen Pflegeleistungen und andere Dienste, die im Zusammenhang mit der Pflegeplanung stehen
  • Ganzheitliche Durchführung der Pflege einschl. medizinischer Behandlung und Prophylaxen
  • Durchführung der präventiven und rehabilitativen Maßnahmen
  • Kooperation und Besprechung über die Angemessenheit der verordneten Behandlung mit den niedergelassenen Ärzten
  • Durchführung der Krankenbeobachtung und schriftliche Dokumentation von Veränderungen
  • Führung der Pflegedokumentation einschließlich
    • Pflegeplan
    • Aufnahmebericht
    • Pflegebericht (jeder Besuch)
    • Änderungen von Verordnungen
    • Stunden/Einsatznachweis
  • Abstimmung der Einsatzplanung mit der Pflegedienstleitung min. 1 x wöchentlich m) Besprechungen innerhalb des Pflegeteams bezüglich:
    • Dienstplangestaltung
    • Fallbesprechung mit Unterstützung der Dokumentation und Festlegung der weiteren Pflegeplanung
    • Sicherstellung der optimalen Pflege des Klienten
    • Gruppenaktivitäten
  • Eigenständige berufliche Fortbildung unter Berücksichtigung der Unternehmensentwicklung, Studium von aktueller Fachliteratur und Weitergabe von vorhandenem Wissen.

III. Einzelaufgaben

1. Häusliche Pflege

  • Unterstützung oder Übernahme der Grundpflege
  • Aufklärung des Klienten über gesundheitsförderndes Verhalten
  • Übernahme der Grundpflege im Bett, einschließlich Mundpflege, Rasur, Frisur, evtl. Essensreichung, Betthygiene, Bett machen
  • Verabreichung von Vollbädern, Teilbädern, Duschen
  • Durchführung einer Haar- und Nagelpflege, Fußpflege
  • Durchführung von prophylaktischen Maßnahmen
    • Dekubitusprophylaxe
    • Pneumonieprophylaxe
    • Thromboseprophylaxe
    • Kontrakturenprophylaxe
    • Soor- und Parotitisprophylaxe
    • Obstipationsprophylaxe
  • Pflegemaßnahmen bei infektiösen Klienten, Desinfektion und Entsorgung des infektiösen Materials, Aufklärung des Klienten und seiner Angehörigen
  • Ernährungsüberwachung und Beratung
  • Hilfestellung bei der Mobilisation

2. Medizinische Behandlung

Medizinische Behandlungen, die auf ärztliche Anordnung durchzuführen sind:

  • Gesundheitsaufklärung
  • Injektionen
  • Überwachung von Infusionstherapien
  • Überwachung von zentralen Venenkathetern
  • Überwachung von Nahrungspumpen
  • Pflege bei Klienten mit Luftröhrenschnitt
    • Wechsel und Pflege der Trachealkanüle
    • Absaugen der Bronchien von Sekret und Schleim
    • Sprechübungen
  • Pflege bei intubierten und beatmeten Klienten
    • Absaugen der oberen und unteren Luftwege von Sekret und Schleim
    • Spezielle Mundpflege
    • Lippenpflege
    • Wartung und Überwachung des Beatmungsgerätes
  • Überwachung von Klienten mit Hämo- und Peritonealdialyse
  • Überwachung des Gesundheitszustandes durch Messung der Vitalzeichen, Puls, Blutdruck, Temperatur und Atmung
  • Führen eines Überwachungsbogens zur Dokumentation der Bewusstseinslage
  • Krankenbeobachtung bei Klienten mit eingeschränkter Bewusstseinslage
    • Haut- und Pupillenreflexe
    • Reaktion auf Reize wie Schmerz, Ansprache, Geräusche etc.
    • Orientierungsvermögen
    • Reaktionsvermögen
    • Feststellung von Paresen
  • Medikamentenüberwachung
    • Verabreichung von oralen Medikationen und Beobachtung der Reaktionen
    • Verabreichung von Aerosolen
    • Verabreichung von Sprays
    • Gabe von Augen- und Ohrtropfen
    • Einreibung mit medizinischen Pasten, Salben, Gels
  • Sterbebegleitung
  • Wundpflege und deren Behandlung
    • Verabreichung von verordneten Salben, Tinkturen, Kegeln, Puder usw.
    • Fäden ziehen, Wunden und Fisteln spülen
    • Anlegen und Erneuern von Verbänden und Bandagen
    • Anlegen von Umschlägen und Wickeln
  • Anlegen eines Blasendauerkatheters
    • Blasenspülung
    • Katheterpflege
    • Katheterwechsel
    • Anlegen eines Urinals
  • Bilanzierung des Flüssigkeitshaushaltes
    • Ein- und Ausfuhr-Kontrolle (24 Std.)
    • Beurteilung über Aussehen und Geruch des Urins
  • Pflegemaßnahmen und Anleitung von Stomaträgern
    • Pflegemaßnahmen und Anleitung bei Klienten mit Anus praeter
    • Hautpflege und Beobachtung bei Klienten mit Anus praeter
  • Überwachung von Drainagen und Sonden
  • Beobachtung und Beurteilung von Ausscheidungen
    • Urin Zucker im Urin, Blut im Urin, Azeton, Billirubin
    • Stuhl Nachweis von Blut, Frischblutbeimengungen
    • Blut Blutzucker
  • Wartung und Überwachung von medizinischen Geräten
  • Erstellung und Führung einer Pflegedokumentation im Sinne der Prozesspflege
IV. persönliches Anforderungsprofil

Die/der examinierte Krankenschwester/-pfleger, staatl. Altenpfleger/in ist verantwortlich für:

  • Sicherstellung der medizinischen Behandlung und der ärztlichen Anweisungen
  • Korrekte Ausführung ihrer erbrachten Pflege
  • Eigenverantwortliches Arbeiten
  • Psychosoziale Beziehung und Kooperation mit dem Klienten
  • Information der Pflegedienstleitung, evtl. der Angehörigen oder des behandelnden Arztes über relevante Veränderungen hinsichtlich der Pflege, Behandlung, Anordnungen etc.
  • Im Rahmen der Qualitätssicherung das Führen einer korrekten Dokumentation mit vollständigen, aktuellen Daten, und lückenlosem, nachvollziehbarem Pflegeverlauf
  • Neue Mitarbeiter werden beratend und unterstützend eingearbeitet
  • Einhaltung der Schweigepflicht gegenüber Dritten

V. Innerbetriebliche Kontakte

  • zu den KollegenInnen ist ein professionelles Arbeitsklima aufzubauen, das von Toleranz und gegenseitiger Akzeptanz geprägt ist. Die Kommunikation und der Austausch von Informationen wird dadurch gewährleistet
  • zur Pflegedienstleitung in Bezug auf Einsatzplanung und Besprechung, zum Informationsaustausch
  • Innerbetrieblich zur Erarbeitung von Konzepten und Pflegestandards

VI. Außerbetriebliche Kontakte

Außerbetriebliche Kontakte bestehen zu:

  • Klienten (bedürfnisorientierte Pflege)
  • Behörden und Ämtern
  • Angehörigen (Unterstützung, Kooperation und Anleitung)
  • Apotheke und Sanitätshäusern
  • der Öffentlichkeit (Aufklärung und Information)
  • dem behandelnden Arzt

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